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Michael Douglas spricht über Krebserkrankung

Mittwoch, 1. September 2010, 9:00 Uhr

Nachdem vergangenen Monat Ärzte bei Michael Douglas einen Tumor im Rachen entdeckt hatten, sprach der Hollywood-Star jetzt zum ersten Mal über seine Krebserkrankung.

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Michael Douglas spricht über Krebserkrankung

Am Dienstag erzählte Michael Douglas in der Late-Night-Show von David Letterman, dass er optimistisch sei, den Kehlkopfkrebs zu besiegen. Andererseits stellte er aber auch klar, dass die Erkrankung sehr ernst sei. «Ich habe Krebs der Stufe vier. Er ist aggressiv und deshalb muss dagegen vorgegangen werden.» Die Ärzte hätten ihm aber gute Heilungschancen eingeräumt – 80 Prozent. Ausserdem seien nur Stellen oberhalb des Halses befallen.

Michael Douglas: Acht Wochen lange Chemo- und Strahlentherapie

Mit der Behandlung hat Michael Douglas bereits begonnen. «Seit einer Woche unterziehe ich mich einer Chemotherapie, kombiniert mit einer Strahlentherapie.» Die ganze Behandlung dauere insgesamt acht Wochen. Letterman reagierte darauf überrascht: «Für mich haben Sie nie besser ausgesehen, und das beweist, dass Sie ein zäher Kerl sind», erklärte der Fernsehmoderator.

Michael Douglas litt konstant unter leichten Halsschmerzen

Der Hollywood-Star verriet im Interview mit David Letterman aber auch, wie die Krebserkrankung entdeckt worden sei. «Im Frühsommer hatte ich starke Halsschmerzen. Daraufhin habe ich verschiedene Ärzte konsultiert. Diese konnten aber leider nichts entdecken.» Nach einem schönen Sommer mit seiner ganzen Familie in Spanien und St. Petersburg sei er abermals zum Arzt gegangen, weil die Schmerzen im Hals nicht verschwunden waren. Ein Arzt hätte ihn wieder untersucht und so schliesslich den Tumor entdeckt.

Douglas musste 2010 schon einige Schicksalsschläge einstecken

Doch die Krebsdiagnose vor einem Monat war nicht der einzige Schicksalsschlag, der Michael Douglas in diesem Jahr ereilt hatte. Im April 2010 wurde sein Sohn Cameron zu fünf Jahren Haft verurteilt. Zwei Monate später verklagte ihn auch noch seine Ex-Frau. (macn)

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Kehlkopfkrebs: Häufigkeit, Ursache, Therapie

Häufigkeit

Der Kehlkopfkrebs ist ein seltener bösartiger Tumor. Es erkranken überwiegend Männer. Allerdings steigt die Anzahl der betroffenen Frauen an; vermutlich aufgrund der veränderten Rauchgewohnheiten. Die meisten Betroffenen erkranken zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr.

Ursache

Die Ursachen für die Entstehung des Kehlkopfkrebses sind im Einzelnen noch nicht geklärt. Man weiss heute jedoch, dass die Entstehung des Kehlkopfkrebses in erster Linie durch das Rauchen begünstigt wird. Bei gleichzeitigem Alkoholkonsum steigt das Risiko zusätzlich. Ausserdem geht man davon aus, dass die Einwirkung von Teerstoffen, halogenierten Kohlenwasserstoffen sowie von Holzstäuben die Entstehung von Kehlkopfkrebs ebenfalls begünstigen.

Therapie

Je nach Ort und Stadium des Tumors wird eine Bestrahlung gemacht, eine Teilentfernung des Tumors – oder eben eine Totalentfernung mit Einsetzung einer Sprechprothese. Da die bösartige Erkrankung auch zu einem Befall der Halslymphknoten führen kann, werden bei der Operation oft auch jene operativ entfernt. Nach der Operation kann zur endgültigen Behandlung eine Strahlenbehandlung erforderlich werden. (Quelle: Puls)

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