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Dienstag, 31. August 2010, 18:16 Uhr
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Die Gewinner des 19. «Polar Music Prize»: Björk und Ennio Morricone. zvg/ Karin Törnblom
In einer grosser Zeremonie im Stockholmer Konzerhaus wurde am Montag der «Polar Music Prize» vergeben. Kein Geringerer als König Carl Gustaf schlüpfte in die Rolle Laudators und übergab Björk und Ennio Morricone ihren Preis. Die Auszeichnung ist mit jeweils 120 000 Franken dotiert und gilt als eine Art Musik-Nobelpreis.
Sie freue sich, in einer Reihe mit früheren Preisträgern wie Pink Floyd und Joni Mitchell genannt zu werden, sagte Björk bei der Preisverleihung. Die Isländerin hat mit ihrer eigenwilligen Musik seit ihrem Soloalbum «Debut» ein Weltpublikum erobert. Der Italiener Ennio Morricone ist vor allem durch seine Musik zu Filmen wie «Spiel mir das Lied vom Tod» und anderen Italo-Western bekannt.
Live-Auftritte gab es unter anderem von der schwedischen Sängerin Robyn und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Die ganze Zeremonie wurde im schwedischen Fernsehen übertragen.
König Carl Gustaf übergibt Ennio Morricone den Polar-Preis. zvg/ Karin Törnblom
Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel, die als grosse Musikliebhaber gelten, sassen mit Königin Silvia im Publikum.
Der «Polar Music Prize» wurde 1989 von dem früheren ABBA-Manager Stig Anderson ins Leben gerufen und geht jedes Jahr an je einen herausragende Vertreter der populären und klassischen Musik. (donm)