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Donnerstag, 12. August 2010, 8:17 Uhr
Beginnen wir von vorne: Paris Hilton ist Dauergast in den Medien. Dorthin wollen auch viele Firmen mit ihren Produkten. Zum Beispiel indem sie Paris Hilton dafür bezahlen, ihre Täschchen herumzutragen, ihre Kleider anzuziehen – oder eben ihre Haarteile zu tragen.
Wem gehört dieses Haar? Paris Hilton, möchte man antworten. Aber so einfach ist es nicht. AP Photo/Chris Pizzello
Nun soll Paris aber dummerweise das verkehrte Haarteil getragen haben. Die Firma Hairtech International wirft der 29-jährigen Hotelerbin vor, im Jahr 2008 statt wie vereinbart eine Haarerweiterung aus ihrem Sortiment das Produkt eines Konkurrenten getragen zu haben – haarsträubend! Das sei ein klarer Vertragsbruch und deswegen will die Firma mittels einer Klage nun 35 Millionen Dollar (37 Millionen Franken) Schadenersatz von Paris Hilton. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um das Zehnfache der Summe, die Paris Hilton als Werbeikone gezahlt worden ist.
Damit ist aber noch nicht genug des Schadens: Hairtech wirft Paris Hilton auch vor, den Start einer Werbekampagne für eine neue Produktreihe 2007 wegen ihrer 23-tägigen Haft versäumt zu haben. Allein die Abwesenheit Hiltons auf der Party schlage mit 6,6 Millionen Dollar (7 Millionen Franken) zu Buche. Hilton musste damals ins Gefängnis, weil sie zweimal ohne Führerschein am Steuer erwischt worden war.
Ob die Klage von einem Richter angenommen wird, ist noch nicht entschieden. Hiltons Sprecherin Dawn Miller war am Mittwoch nicht erreichbar. (ap/cahk)