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Dienstag, 10. August 2010, 15:58 Uhr
Die «Harry Potter»-Aktrice, die einst als Hermine Granger in den Kinosälen das Publikum verzauberte, hatte in der vergangenen Woche mit einem radikal kurzen Haarschnitt für Trubel in den Fashion-Blättern gesorgt.
Emma Watson - Bubikopf gegen Zopf. Was gefällt dem Regisseur wohl besser? Facebook/ Wenn
Doch ihre dunkelblonde Mähne hat Emma Watson nicht etwa aus mode-strategischen Gründen kurz geschoren, sondern um die begehrte weibliche Hauptrolle in der US-Verfilmung von Stieg Larssons Bestseller «Verblendung» zu ergattern. So soll die 20-Jährige in der engeren Auswahl für den Part der Computer-Hackerin Lisbeth Salander stehen.
Ein Insider weiss: «Emma hatte bereits ein Vorsprechen bei Regisseur David Fincher und hat sich die Haare abgeschnitten, um wie der Charakter auszusehen. Lisbeth ist nämlich eine Aussenseiterin mit strubbeligem, kurzem Haar.»
Die Rolle der Lisbeth gilt in Hollywood derzeit als begehrtester weiblicher Part in einer Produktion. Nicht nicht nur Emma Watson ist scharf auf die Rolle – auch Natalie Portman, Carey Mulligan und Kristen Stewart sollen Fincher bereits kontaktiert haben. Wer auch immer den Zuschlag erhält, wird in den drei Verfilmungen der «Millennium»-Trilogie zu sehen sein und darf neben Daniel Craig, der den Journalisten Mikael Blomkvist mimt, auf der Leinwand glänzen.
Wenig später dementierte ein Sprecher von Watson die Spekulationen aber schon wieder. Gegenüber «gossipcop.com» sagte er, dass das Gerücht «auf jeden Fall absolut falsch» ist. Weshalb sich die Schauspielerin ihre langen Haare radikal abschnitt, ist also noch immer nicht geklärt.(bang/wenn/donm)
«The Girl with the Dragon Tattoo» (deutsch «Verblendung»), das 2005 im schwedischen Original als «Män som hatar kvinnor» erschien, ist ein preisgekrönter Kriminalroman des 2004 verstorbenen schwedischen Autors und Journalisten Stieg Larsson. «Verblendung» wurde erst im vergangenen Jahr auf Schwedisch verfilmt. Die US-Version soll voraussichtlich im Dezember 2011 in die Kinos kommen.