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Christian Stieger: Mister-Kandidat wird Calvin-Klein-Model

von Natalie Blasi
Donnerstag, 1. Juli 2010, 14:15 Uhr

Zum Mister Schweiz hat es für Christian Stieger nicht gereicht. Trotzdem macht der St. Galler nun eine Modelkarriere. Er durfte sogar schon für Calvin Klein über den Laufsteg gehen.

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Noch vor wenigen Jahren war Christian Stieger wegen seines Aussehens ein Aussenseiter: «Ich war übergewichtig und hatte ein Mondgesicht.» Dann wurde er einer der letzten 16 Mister-Schweiz-Kandidaten 2010 – und heute ist er im Ausland ein gefragtes Model. Seine Modelagentur Option hat den St. Galler nach Mailand geschickt, damit er sich dort mit etwas Glück einen Job angelt. Also hat Christian Stieger kurzerzhand seine Koffer gepackt und stürzte sich ins Abenteuer.

Christian Stieger modelt für Calvin Klein, Prada & Co.

Seit Ende Mai ist Christian Stieger nun schon in Mailand und rennt von Casting zu Casting. Und das Glück ist ihm hold: «Mich hätte ein einziger Auftrag schon glücklich gemacht. Als ich dann aber in Mailand diese vielen Jobangebote bekam, war ich völlig überrascht», so Christian Stieger gegenüber glanz & gloria.

Christian Stieger

Früher war er wegen seines Aussehens ein Aussenseiter, heute ist er ein gefragtes Model: Christian Stieger. Sandro Bross

Neben kleineren Jobs angelte sich der 25-Jährige auch schon einen grossen Auftrag: «Vor zwei Wochen durfte ich in Florenz für Calvin Klein laufen. Und heute, an meinem Geburtstag, bin ich für einen Showroom von Prada engagiert.»

In der Schweiz ist Christian Stieger nicht gefragt

Mit seiner Kandidatur bei der Mister-Schweiz-Wahl hat sein Erfolg in Italien aber nichts zu tun. «Als Mister-Schweiz-Kandidat hat man dort überhaupt keine Pluspunkte. Ich bin ein Model wie jedes andere auch.» Und auch in der Schweiz scheint ihm die Mister-Schweiz-Wahl Nichts zu bringen: «In der Schweiz läuft bei mir modeltechnisch leider gar nichts. Vielleicht später, wenn ich im Ausland einige Erfolge verbuchen konnte.»

Christian Stieger möchte «die Welt als Model entdecken»

Erfolg hin oder her – der gelernte Tourismusfachmann ist am Boden geblieben. «Ich mache mir keine grossen Gedanken über die Zukunft. Ich möchte zwar die Welt als Model entdecken, aber auf keinen Fall etwas erzwingen.» Bis Ende Juli bleibt Christian Stieger voraussichtlich noch in Mailand, von wo aus er immer wieder zu Aufträgen reist. Am Freitag gehts nach Verona. Und vielleicht darf man den schönen St. Galler in Zukunft auch auf den Schweizer Laufstegen bewundern.

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