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Sparpaket statt Gartenpartys für die Queen

Mittwoch, 23. Juni 2010, 8:00 Uhr

Die Sparpläne der britischen Regierung machen auch vor der königlichen Hoheit nicht halt. In Zukunft muss Queen Elisabeth II. etwas sparsamer mit dem Geld umgehen.

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Queen Elisabeth II.

Nein, Queen Elisabeth II. hat sich nicht verhört. Das britische Sparpaket macht auch vor der Königin nicht halt. Reuters

Der Haushalt der Monarchin bleibt bei 7,9 Millionen Pfund eingefroren, das sind 10,2 Millionen Franken. Zudem werden künftig auch die Finanzbücher der Queen überprüft.

Wie das britische Finanzministerium mitteilte, wurden die Zuwendungen aus der Staatskasse an die Queen seit 1990 nicht mehr erhöht. Durch die Inflation habe sich der Wert der sogenannten Zivilliste in den vergangenen 20 Jahren um 76 Prozent verringert.

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Die Zivilliste – davon lebt die Queen

Als Zivilliste wird der jährliche Betrag bezeichnet, der einem Monarchen und seinen Angehörigen aus der Staatskasse gewährt wird. Darin enthalten sind die Apanage – die Abfindung der nichtregierenden Mitglieder zur Deckung eines standesgemässen Lebenswandels – und die Aufwendungen für den herrschaftlichen Haushalt. (Quelle: Wikipedia)

Britische Medien hatten kürzlich berichtet, dass die Queen in diesem Jahr um eine Erhöhung ihrer Bezüge gebeten habe. Nun teilte die Regierung mit, das erneute Einfrieren des Königshaushalts sei «mit der vollen Zustimmung» der Queen erfolgt sei.

Empfänge und Partys der Queen gehen ins Geld

Fast 70 Prozent der 1760 eingeführten Zivilliste werden dafür verwendet, die Gehälter der rund 1200 Angestellten des britischen Königshof zu zahlen. Kostspielig sind auch die unzähligen Empfänge und Gartenpartys der Queen, an denen jedes Jahr rund 50'000 Gäste teilnehmen.

Wird die Queen auf eine Gartenparty verzichten?

Das britische Sparpaket soll helfen, das staatliche Rekorddefizit von elf Prozent der Wirtschaftsleistung zu senken. Das Sparpaket sieht Ausgabenkürzungen und spürbare Steuererhöhungen vor. Ob Queen Elisabeth II. deswegen künftig auf die eine oder andere Gartenparty verzichten wird, bleibt offen. (sda/blan)

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Bislang immer mehr Geld für Partys bei Windsors

Von 2001 bis 2009 hat die Queen laut einem Bericht der Finanzverwalter der britischen Royals immer mehr Geld für Feiern und Bewirtung ausgegeben. Im Jahr 2009 beliefen sich diese Kosten auf 1,2 Millionen Pfund (fast 2 Millionen Franken). Das waren fast 700'000 Franken mehr als 2001.

Pro Jahr unterhält Queen Elisabeth rund 50'000 Gäste. Für Gartenpartys alleine im letzten Jahr gab die Queen rund 1,2 Millionen Franken aus.

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