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Mittwoch, 31. März 2010, 8:43 Uhr
Die ehemalige Gouverneurin von Alaska und gescheiterte Kandidatin für das Amt der US-Vizepräsidentin, Sarah Palin, will ihren Heimatstaat in einer achtteiligen Reality-Serie vorstellen. Doch jetzt trumpft der Ex-Freund ihrer Tochter und Vater ihres Enkelsohns, Levi Johnston, mit einem ähnlichen Programm auf.
Im Jahr 2008 noch einig vereint: Levi Johnston und die schwangere Bristol Palin. Reuters
Dem Internetdienst «E!Online» erzählte Johnston Einzelheiten seines Vorhabens. «In meiner Show geht es im Prinzip um mich, meine engsten Freunde und meinen Sohn (Tripp) in Alaska, ums Jagen, Fischen und alles andere, was ich dort so tue.» Einen Produzenten hat Levi bereits, auch einen Titel für sein Programm: «Levi Johnston's Final Frontier», wie die «Washington Post» am Dienstag ergänzte.
Die erzkonservative Politikerin Palin hatte Levi im Wahlkampf 2008 als ihren angehenden Schwiegersohn vorgestellt. Seit seiner Trennung von Bristol, zwei Monate nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes Tripp, sind er und Palin jedoch auf Konfrontationskurs. Johnston, der im gleichen Ort lebt wie Palin und ihre Familie, hatte die Politikerin in mehreren Interviews als kaltherzig und unberechenbar dargestellt.
Sarah Palin bekommt Konkurrenz vom Ex-Freund der Tochter. Reuters
Der Discovery-Kabelsender «TLC» hatte am vergangenen Donnerstag mitgeteilt, dass er die Rechte für die Reality-Sendung «Sarah Palin's Alaska» in acht Episoden erworben habe. Die 45-jährige Republikanerin, die sich gern als robuste Outdoor-Frau mit Jagdgewehr und Gummistiefeln ablichten lässt, ergänzte in einer Pressemitteilung, sie freue sich darauf, «die Wunder und die Pracht von Alaska» allen Amerikanern zu zeigen. (sda/schf)