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Schweizer Fernsehpreis 2010 – die Gewinner

Von Natalie Blasi
Freitag, 26. März 2010, 20:18 Uhr, Aktualisiert 21:41 Uhr

Am Freitagabend wurde in Zürich der Schweizer Fernsehpreis 2010 verliehen. Die grossen Gewinner des Abends waren SF-Moderator Nik Hartmann und Schauspieler Walter Roderer.

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Die Spannung in der Maag Event Hall war gross, als der Sieger in der Kategorie «Star» erkoren wurde. Der begehrte Preis geht an den charmanten «SF bi de Lüt»-Moderator Nik Hartmann. Neben Susanne Kunz und Reto Brennwald, die ebenfalls nominiert waren, rechnete er sich «keine grossen Chancen aus», wie er im Vorfeld verriet.

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Der beliebteste Moderator der Nation: Nik Hartmann.

Beni Thurnheer, selbst einstiger Preisträger in dieser Kategorie, überreichte seinem jungen Kollegen die silberne Statue. Nik Hartmann erhielt vom Publikum die meisten Stimmen und gilt damit als beliebtester Moderator der Nation.

Walter Roderer für sein Lebenswerk ausgezeichnet

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung des «Lifetime Award». Die Jury von TELE und TV-Star zeichnete den Schweizer Schauspieler und Kabarettisten Walder Roderer mit dem verdienten Preis für sein Lebenswerk aus.

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Für sein Lebenswerk ausgezeichnet: Walter Roderer war sichtlich gerührt über diesen ehrenvollen Preis.

Laudator Erich Vock übergab den Award seinem verehrten Vorbild unter Standing Ovation der anwesenden Prominenz aus Showbusiness und Wirtschaft. Walter Roderer freute sich sichtlich über diese Auszeichnung: «Ich bin sehr gerührt, dass ich das in meinem Alter noch erleben darf. Dieser Preis ist eine ganz grosse Ehre für mich.» Und er möchte am liebsten noch lange weitermachen: «Zum 90. Geburtstag im Juli wünsche ich mir, dass es nochmals zehn Jahre weitergeht.»

«Eco» ist der Gewinner in der Kategorie «Sendung»

Zur besten Fernsehsendung wurde von den Leserinnen und Lesern von TELE und TV-Star, sowie den Zuschauern von Sat.1 Schweiz die Wirtschaftssendung «Eco» vom Schweizer Fernsehen gekürt. Ebenfalls nominiert in dieser Kategorie waren die Live-Sendung «La Bohème im Hochhaus» von SF und «Bumann, der Restauranttester» von 3+. Als Laudator amtete Schauspieler und Satiriker Mike Müller, der im Jahr 2008 den Schweizer Fernsehpreis für «Giacobbo/Müller Late Service Public» in der gleichen Kategorie in Empfang genommen hatte.

«Die Standesbeamtin» zum besten Film gekürt

Micha Lewinskys Komödie über eine Standesbeamtin, die ihren Schulschatz verheiraten soll und alles tut, um dies zu verhindern, schwang in der Kategorie «Film» obenaus. Regisseur und Drehbuchautor Lewinsky konnte die Trophäe zwar selber nicht in Empfang nehmen, weil er mit seiner Familie ein paar Tage zuvor nach Los Angeles gereist war. Er bedankte sich aber für die Ehrung per Videobotschaft. Den Preis nahmen stellvertretend Hauptdarsteller Dominque Jann und Produzentin Anne-Catherine Lang-Majer aus den Händen von Schauspielerin Sabina Schneebeli entgegen.

Bei den Regionalsender-Formaten dominiert «Lifestyle»

Von der Jury begutachtet wurden drei sehr unterschiedliche Formate, die auf Schweizer Regionalsendern laufen: «Wildeisens Kochen», «Automobil-Revue» und «Lifestyle». Das von Patty Boser moderierte Magazin «Lifestyle» konnte sich bei der Jury schliesslich durchsetzen.

Walter Roderer und Patricia Boser.

Zwei glückliche Preisträger: Walter Roderer und «Lifestyle»-Moderatorin Patricia Boser. Paola Biason

Durch den Abend führten die beiden Moderatoren Sandra Studer und Rainer Maria Salzgeber. Die Namen der Gewinner wurden vom «Moneygirl» Vanessa Kaeslin in einem «Deal or No Deal»-Köfferchen auf die Bühne gebracht.

«Tele» und «TV-Star», die Programmzeitschriften von Axel Springer Schweiz, sind die beiden Initianten des Schweizer Fernsehpreises. Nachdem das Verlagshaus letztes Jahr auf die Durchführung der Gala-Veranstaltung verzichtete, wurden am Freitag nun zum zweiten Mal die begehrten Trophäen verliehen.

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