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Donnerstag, 18. März 2010, 11:09 Uhr
In den Augen von US-Präsident Barack Obama ist Tiger Woods immer noch ein «toller Golfer». Woods müsse aber noch weiter an seinen privaten Problemen arbeiten, wie Obama gegenüber dem US-Sender «Fox News Channel» sagte.
Barack Obama: «Tiger Woods ist ein toller Golfer.» Reuters
Auch der Schweizer Tennis-Star Roger Federer nahm seinen Freund Tiger Woods erst kürzlich in Schutz: «Tiger ist ein guter Freund von mir», sagte Federer laut einem Bericht der Zeitung «The Gulf News». «Was ihm passiert ist, war in den vergangenen drei Monaten schwer mitanzusehen.» Doch nun sei das Schlimmste vorüber, fügte Federer hinzu. Er würde sich freuen, Woods wieder auf dem Golfplatz zu sehen. «Das ist das Beste, was er tun kann.»
Nachdem sich der Golf-Profi nach seinen Sex-Skandalen in den letzten Monaten zurückgezogen hatte, liess er am Dienstag in einer offiziellen Erklärung verlauten, dass er auf den Golfplatz zurückkehre. Vom 8. bis 11. April 2010 werde er beim Masters in Augusta, das er bereits viermal gewonnen hat, an den Start gehen.
Sein «I am so Sorry» scheint tatsächlich gewirkt zu haben. Reuters
Kaum gesprochen, überschlägt sich die Sportwelt geradezu in grosser Vorfreude auf Tiger Woods Rückkehr. Und schon jetzt ist die Rede davon, das Comeback werde eines der grössten Medienereignisse überhaupt. «Das wird neben der Ernennung von Barack Obama zum US-Präsidenten ein (grosses), wenn nicht sogar das grösste Medienspektakel der jüngsten Geschichte», prophezeite Sean McManus, Sport-Präsident des übertragenden TV-Senders CBS. (ap/blan)