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Donnerstag, 23. April 2009, 14:11 Uhr
Die favorisierten Beiträge erhielten 12, 10, und 8 bis einen Punkt. Das Urteil der Jury und die Anzahl Televotes hatte einen Einfluss von je 50 Prozent auf die verteilten Punkte jedes Landes.
Alexander Rybak aus Norwegen gilt als eines der grössten Talente beim diesjährigen ESC. Der 22-Jährige ist ein virtuoser Violinist, geschulter Sänger und überzeugt mit einer mitreissenden Bühnenpräsenz. Der von ihm komponierte Beitragstitel «Fairytale» erklomm bereits den ersten Platz der norwegischen Charts. Schon als Kind komponierte und sang Rybak am liebsten seine eigenen Songs, begann mit 5 Jahren Geige und Klavier zu spielen, gewann 2006 einen nationalen Talentwettbewerb, leitete das grösste Jugendsymphonieorchester Norwegens und brillierte als Schauspieler und Musical-Darsteller. mehr zu Rang 1: Alexander Rybak, «Fairytale» (Norwegen, 378 Punkte)
Island erreicht mit der bildhübschen Sängerin Yohanna und ihrer traurigen Ballade «Is It True» den zweiten Rang am diesjährigen ESC. Der Song handelt von Lügen, Enttäuschung und gebrochenem Herzen. Die 18-jährige, welche bereits als Kind ein Star in ihrer Heimat war, gewann die isländische Vorausscheidung mit beinahe 10‘000 Stimmen Vorsprung. Bemerkenswert für ihr junges Alter ist die reife, soulige Stimme, welche den erfolgreichen Komponisten und Produzenten Óskar Páll Sveinsson zu einer Zusammenarbeit bewog. mehr zu Rang 2: Yohanna, «Is It True?» (Island, 218 Punkte)
Aserbaidschans romantischer Titel «Always» vermischt moderne Dance-Rhythmen mit volkstümlichen azerischen Elementen. Eines davon, das Saiteninstrument «Tar», ist bereits im Intro zu hören. Komponiert wurde «Always» vom Sänger, Tänzer und Produzenten Arash, der bereits mit «Boro Boro» einen internationalen Hit landen konnte. Seine Duett-Partnerin, die 20-jährige Sängerin Aysel, spielt bereits seit dem 4. Lebensjahr Klavier und tanzt Ballett. Gemeinsam lieferten AySel & Arash in Moskau eine feurige Bühnenshow.
mehr zu Rang 3: AySel & Arash, «Always» (Aserbaidschan, 207 Punkte)
«Düm Tek Tek» ist in der Türkei bereits ein grosser Dance-Hit. Mit seiner eingängigen Mischung aus Türk-Pop und treibendem R’n’B könnte sich der Track zum Sommerhit mausern. Auf ihm besingt die türkisch-belgischen Sängerin Hadise den Herzschlag ihres verliebten Herzens. Die selbstbewusste Sängerin und ehemalige Schönheitskönigin will am ESC eine aufgeklärte, westlich orientierte türkische Frau verkörpern. mehr zu Rang 4: Hadise, «Düm Tek Tek» (Türkei, 177 Punkte)
Nach dem letzten Platz vom letzten Jahr beauftragte die BBC den Musical-Erfolgskomponisten Sir Andrew Lloyd Webber, um den Beitragstitel für das Vereinigte Königreich zu schreiben. Der Song «My Time» wurde in der TV-Show «Your Country Needs You» von sechs Interpreten nacheinander interpretiert. Den Zuschlag erhielt die exotische Schönheit Jade Ewen, welche die rührende Ballade am ausdruckstärksten und überzeugtesten sang. Die Tochter einer Jamaikanerin und eines Sizilianers genoss eine professionelle Tanz-, Gesang- und Schauspielausbildung, spielte ihre erste Rolle im Lloyd-Webber Musical «Der König der Löwen» und ist durch mehrere Rollen in TV-Serien bereits landesweit bekannt.
mehr zu Rang 5: Jade Ewen, «My Time» (Grossbritannien, 173 Punkte)
Mit vier Fünftel aller estländischen Televotes qualifizierten sich die jungen attraktiven Musikerinnen von Urban Symphony und ihrem Titel «Rändajad» für den ESC. Blickfang des Streichquartetts ist die klassisch ausgebildete Violinistin und Sängerin Sandra Murmsalu. Das Lied «Rändajad» stammt aus der Feder des Erfolgskomponisten- und –produzenten Sven Lõhmus, dessen Kreation Vanilla Ninja 2005 für die Schweiz den achten Platz erreichte. Der Text handelt von furchtlosen Wanderern in der Wüste, die der Hitze und nächtlichen Kälte trotzen und konstant ihren Weg gehen.
mehr zu Rang 6: Urban Symphony, «Rändajad» (Estland, 129 Punkte)
Griechenland erreichte mit Sakis Rouvas und dem neuen Dance-Track «This Is Our Night» den siebten Rang. Bereits 2004 erreichte der Beau beim ESC mit «Shake It» den dritten Rang und landete im Mittelmeerraum einen Sommerhit. Mit mehr als 2 Millionen verkauften Platten ist der 37-jährige in seinem Heimatland schon lange ein Superstar. 1991 veröffentlichte er sein erstes Album mit griechischer und zypriotischer Musik, welches direkt auf den ersten Platz der nationalen Charts vorstiess. Besonderen Respekt geniesst Rouvas auch für sein Engagement für Frieden und Verständigung zwischen Türken und Griechen. mehr zu Rang 7: Sakis Rouvas, «This Is Our Night» (Griechenland, 120 Punkte)
Frankreich schickt dieses Jahr die Botschafterin des französischen Chansons an den ESC: Patricia Kaas. Mit mehr als 15 Millionen verkauften Tonträgern ist sie einer von Frankreichs Exportschlagern. Geboren 1966 als Tochter einer Deutschen und eines Franzosen, sang sie schon mit acht Jahren erfolgreich an Nachwuchswettbewerben. Ihren Durchbruch schaffte sie 1988 mit dem Titelsong ihres Albums «Mademoiselle chante le Blues», das sich in Kürze über 1.4 Millionen Mal verkaufte. Es folgten weitere erfolgreiche Alben, Welttourneen und unzählige Auftritte mit Grössen wie Pavarotti und Ensembles wie den Wiener Philharmonikern. Kaas wird im Finale des ESC das Lied «S’il fallait le faire» zum Besten geben. mehr zu Rang 8: Patricia Kaas, «Et s'il fallait le faire» (Frankreich, 107 Punkte)
Bosnien-Herzegowina wählte dieses Jahr die im ehemaligen Jugoslawien äusserst erfolgreiche Rockband Regina als ESC-Vertreter aus. Regina wurde 1990 gegründet und eroberte sich mit ihren von U2 beeinflussten Sound bald eine grosse Fangemeinde. Nach Ausbruch des Bürgerkrieges stieg Sänger Davor Ebner aus der Band aus, um erst 2006 wieder dazu zu stossen. Mit ihrem Songs «Bistra Voda» (zu Deutsch: klares Wasser) und einer originellen, kommunistisch angehauchten Bühnenshow werden erreichten Regina in Moskau den neunten Rang. mehr zu Rang 9: Regina, «Bistra Voda» (Bosnien-Herzegovina, 106 Punkte)
Mit grosser Mehrheit wählte die kleine Kaukasus-Republik Armenien die Schwestern Inga und Anush Arshakyan an den Eurovision Song Contest. Das Duo wurde im Jahr 1998 gegründet und absolvierte seither gefeierte Auftritte mit traditioneller armenischer Musik, unter anderem in den USA, im Iran, in Russland, England, Frankreich und Deutschland. Die Schwestern erhielten bereits den höchsten Verdienstorden ihres Heimatlandes – den armenischen President’s Award. Mit ihrem mitreissend-eingängigen Ethno-Track «Jan Jan» und einer ausgefallenen Choreografie animierten sie die Zuschauer des ESC zum Mittanzen. mehr zu Rang 10: Inga & Anush, «Jan Jan» (Armenien, 92 Punkte)
Russland versucht den letztjährigen Triumph von Dima Bilan mit der Sängerin Anastasija Prichodko zu wiederholen. Die diplomierte Chordirigentin, die Flöte, Klavier und Gitarre spielt, setzte sich in der Vorausscheidung gegen 15 Mitstreiter durch und stach auch in der russischen Casting Show-«Star Factory» alle Konkurrenten aus. Mit der von ihrer sonoren Altstimme vorgetragenen Ballade «Mamo» und ihrer authentischen Erscheinung erreichte Prichodko in Moskau den 11 Rang. mehr zu Rang 11: Anastasija Prichodko, «Mamo» (Russland, 91 Punkte)
Für die Ukraine sollte es dieses Jahr die 27-jährige Svetlana Loboda richten. Wie die ukrainische ESC-Gewinnerin Ruslana (2003) setzt auch Loboda auf eine exzentrische, anzügliche Bühnenshow. Schon als Kind begann sie Klavier zu spielen, setzte ihre musikalische Ausbildung an der berühmten Akademie für Zirkus und Varieté in Kiew fort, ergatterte die Hauptrolle im ersten ukrainischen Musical und tingelte durch die Nachtclubs der Hauptstadt. Den nationalen Durchbruch schaffte sie 2004 mit der Band «VIA gra» in der Casting-Show «Star Factory». Seither veröffentlichte Loboda erfolgreich drei Soloalben, arbeitete als Fernseh-Moderatorin und gründete ihre eigene Reiseagentur und ein Modelabel. mehr zu Rang 12: Svetlana Loboda, «Be My Valentine» (Ukraine, 76 Punkte)
Bis vor kurzem nutzte Niels Brinck sein musikalisches Talent, um Songs für andere Künstler zu schreiben und zu produzieren. Gelegentlich sang der 33-jährige Background-Vocals für Demotapes, bis seine Gesangskünste immer öfter auf ein positives Echo stiessen. Seither tritt der Däne als eigenständiger Interpret auf und absolvierte am Kopenhagener Konservatorium ein Gesangsstudium. Durch den Titelsong für eine dänische Krimiserie, den er schrieb und interpretierte, wurde er schlagartig bekannt. Seinen Beitrag «Believe Again» wurde vom Ex-Boyzone-Mitglied Ronan Keating mitgeschrieben und erreichte Rang 13. mehr zu Rang 13: Brinck, «Believe Again» (Dänemark, 74 Punkte)
Nelly Ciobanu wurde vom kleinen Vielvölkerstaat Moldau einstimmig als Vertreterin für den Eurovision Song Contest auserkoren. Die 34-jährige begeisterte die heimischen Zuschauer mit dem treibenden Gypsy-Folk-Titel «Hora Din Moldova» (zu Deutsch: Der Tanz aus Moldau). Bereits 1993 sammelte die vielseitige, multilinguale Sängerin erste Bühnenerfahrung und stellte seither ihr Können bei unzähligen Auftritten in Osteuropa und Asien und bei Auftritten mit russischen Künstlern und internationalen Stars wie Patricia Kaas und Michael Bolton unter Beweis. Mit ihrer ausgelassenen Performance und ihrem durchdringenden Gesang erreichte sie Rang 14. mehr zu Rang 14: Nelly Ciobanu, «Hora Din Moldova» (Moldavien, 69 Punkte)
Portugal schickte 2009 die Lissaboner Combo Flor-de-Lis an den ESC. Dies konnte neben all den anderen knalligen Dance- und Popbeiträgen mit dem ruhigen, melancholischen Fado-Song «Todas As Ruas Do Amor» (zu Deutsch: Alle Wege der Liebe) punkten. Die 7-köpfige Folktruppe gibt es in der aktuellen Besetzung bereits sei 2001. 2008 trat die Leadsängern Daniela Varela der Band bei. Schon als kleines Mädchen sang diese in Musicals und nahm erfolgreich an Gesangswettbewerben teilnahm. mehr zu Rang 15: Flor-de-lis, «Todas As Ruas Do Amor» (Portugal, 57 Punkte)
Israel setzte dieses Jahr am ESC mit dem jüdisch-arabischen Duo Noa & Mira Awad und ihrem Titel «There Must Be Another Way» ein Zeichen für den Frieden im Nahen Osten. Noa und Mira sind zwei etablierte Künstlerinnen, die sowohl in der jüdischen als auch in der arabischen Welt erfolgreich und gefeiert sind. Die dunkelhaarige Noa gilt durch ihren längjährigen internationalen Erfolg als die Stimme Israel. Die Sängerin und Schauspielerin Mira Awad veröffentlicht in Kürze ihr arabisches Debütalbum «Bahlawan». mehr zu Rang 16: Noa & Mira Ward, «There Must Be Another Way» (Israel, 53 Punkte)
Albanien schickte mit der 17-jährigen Kejsi Tola eine der jüngsten Sängerinnen an den ESC. Schon mit 10 Jahren startete Kejsi eine professionelle Gesangsausbildung und gewann mit 11 Jahren den ersten Preis beim albanischen Nachwuchsgesangswettbewerb. 2008 wurde ihr der Titel «Best New Artist» verliehen. Mit dem Ethno-Dance-Track «Carry Me In Your Dreams» möchte sie sich einem internationalen Publikum präsentieren und den Einzug ins Finale schaffen. Der Song handelt von der Sehnsucht zweier sich liebenden Menschen, die nicht zusammen sein können und sich deshalb in ihren Träumen begegnen. mehr zu Rang 17: Kejsi Tola, «Carry Me In Your Dreams» (Albanien, 48 Punkte)
Kroatiens Interpret Igor Cukrov wurde in seinem Land durch eine Gesangs-Casting-Show bekannt. 2008 konnte der 24-Jährige mit seinem Faible für Belcanto-Gesang und grosse Gesten das kroatische Dora-Festival gewinnen. Zusammen mit der Nachwuchssängerin Andrea Susnjara und ihrem gefühlvollen Liebes-Duett «Lijepa Tena» errang er Rang 18 am ESC 2009 in Moskau. mehr zu Rang 18: Igor Cukrov feat. Andrea, «Lijepa Tena» (Kroatien, 45 Punkte)
Elena aus Rumänien versuchte mit der eingängigen, folkloristischen Dance-Hymne «The Balkan Girls» zu punkten. Sie verkörpert mit ihren mazedonischen und rumänischen Wurzeln selbst eines ihrer besungenen Balkan-Mädchen. Das musikalische Talent hat Elene Georghe von ihrer Mutter geerbt, mit der sie schon als Dreijährige Duette auf der Bühne sang. Im Jahr 2000 gewann die 23-Jährige mit Whitney Houstons «One Moment In Time» den Musikwettbewerb «Baia Mare» und konnte seit 2006 bereits mit vier Singles die Charts ihres Heimatlandes stürmen. mehr zu Rang 19: Elena, «The Balkan Girls» (Rumänien, 40 Punkte)
Alex Christiensen mischt seit Jahren erfolgreich im Musikbusiness mit. Mit seiner Technoversion der Filmmelodie aus «Das Boot» erreichte er 1991 in 22 Ländern den ersten Platz der Charts und verkaufte fortan unter dem Pseudonym U96 über 15 Millionen Platten. Seit 2002 veröffentlicht er seine Tracks unter dem Namen Alex C. Nun hofft er, mit dem Singtitel «Miss Kiss Kiss Bang» für Deutschland einen Spitzenplatz zu erreichen. Dass ihm das Genre liegt, hat er bereits mit zwei für Paul Anka produzierten Alben bewiesen. Gesungen wird der deutsche Beitrag vom kalifornischen Musical-Sänger Oscar Loya. Die Darbietung des Duos wurde in Moskau von der Burlesque-Tänzerin Dita von Teese veredelt. mehr zu Rang 20: Alex Swings Oscar Sings, «Miss Kiss Kiss Bang» (Deutschland, 35 Punkte)
Schweden schickte dieses Jahr eine international gefeierte Opernsängerin ins Rennen: die 38-jährige Malena Ernmann. Die stimmgewaltige Mezzosopranistin trat schon auf Opernbühnen in Stockholm, Berlin und Paris auf, zeigt jedoch keine Berührungsängste gegenüber anderen Genres wie Chanson, Jazz und Kabarett. Das beweist auch ihr Titel «La Voix» - eine aussergewöhnliche Mischung aus Pop und Klassik, in dem ihr stimmliches Spektrum zwischen männlich tiefen und engelhaft hohen Passagen voll zur Geltung kommt. mehr zu Rang 21: Malena Ernman, «La Voix» (Schweden, 33 Punkte)
Bereits zum dritten Mal sandte Malta die Interpretin Chiara an den ESC. Die stimmgewaltige Sängerin, welche von Anhängern «The Voice» genannt wird, möchte sich diesmal mit dem Song «What If We» den Sieg für ihr Land sichern. 1998 erreichte sie im Finale den hervorragenden dritten Platz. 2005 gelang ihr in Kiew der bisher grösste Erfolg: Mit der gefühlvollen Ballade «Angel», schlicht und ohne Tänzer und Background-Sänger vorgetragen, ersang sie für das kleine Malta den sensationellen zweiten Platz. mehr zu Rang 22: Chiara, «What If We» (Malta, 25 Punkte)
In einem Kopf-an-Kopf-Rennen errang die 27-jährige Soraya an der spanischen Vorentscheidung durch die Mehrheit der Zuschauerstimmen den Sieg gegen ihre Konkurrentin Melody. Ihre Karriere lancierte sie in der Casting-Show «Operación Triunfo», in der sie 2004 den zweiten Finalplatz erreichte. Ihr Debütalbum «Corazón de Fuego» erklomm die spanischen Charts und auch ihre Nachfolgealben errangen hohe Platzierungen. Mit dem orientalisch angehauchten Dance-Track «La noche es para mû (zu Deutsch: die Nacht gehört mir) und einer energetischen Bühnenshow wollte die ehemalige Stewardess in Moskau alle anderen überflügeln. mehr zu Rang 23: Soraya, «La noche es para mû (Spanien, 23 Punkte)
Sasha Son alias Dima Shavrovas wurde einstimmig und mit höchster Punktzahl von Litauen als Landesvertreter nach Moskau geschickt. 1983 geboren, veröffentlichte er bereits als 12-Jähriger sein erstes Album und avancierte zum Kinderstar. Mit «Mamai» (für Mama) brach er 1995 alle Mutterherzen, heimste seither zahlreiche Awards ein und gewann internationale und nationale Musikwettbewerbe. Nach erfolgreich absolvierter Gesangsausbildung in London lancierte er mit dem neuen Image eines baltischen Justin Timberlake eine zweite Karriere. Mit seinem ergreifenden Titel «Love» erreichte er Rang 23. mehr zu Rang 23: Sasha Son, «Love» (Litauen, 23 Punkte)
Finnland konnte dieses Jahr mit Waldo’s People den ESC-Triumph von Lordi nicht wiederholen. Auf dem Dance-Track «Lose Control» singen der 43-jährige Marko Reijonen alias Waldo und seine Duettpartnerin Karoliina Kallio über Verlustangst, Orientierungslosigkeit und Erlösung. Waldo’s People konnten in Skandinavien schon einige Erfolge feiern, und auch ihr Contest-Beitrag wird seit dessen Veröffentlichung am finnischen Radio in Heavy Rotation gespielt. In Moskau landeten sie lediglich auf Rang 25. mehr zu Rang 25: Waldo's People, «Lose Control» (Finnland, 22 Punkte)